Start Heizung Pelletsheizung
Heizkosten sparen – Klima bewahren! Holzpellets zum Heizen wurden entdeckt durch das Verpressen von Sägespäne. Holz in dieser Form kann genau dosiert und kontrolliert verbrannt werden. Zusammen mit einem innovativen Heizsystem führt das zu einer bestmöglichen Energienutzung. Der Komfort einer Pelletsheizung steht einer modernen Gas- oder Ölzentralheizung in nichts nach. Im Gegenteil: Es gibt bei einer Pelletsheizung keinen Gasanschluss und keinen Ölgeruch. Weiterhin kann man sich beim Heizen mit Pellets bequem zurücklehnen, weil Holz ökologisch einwandfrei und kohlendioxidfrei verbrennt.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, genannt BAFA, gibt bei einer Pelletsanlage einen Zuschuss von 60 Euro pro kW bis 100 kW Heizleistung, mindestens aber 1.700 Euro pro Anlage. Der Wirkungsgrad muss mindestens 90% betragen.

Eine Förderung beantragt man beim
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908625
BAFA

Mehr über wohnwirtschaftliche Förder- programme und -kredite erfahren Sie bei der
KfW Förderbank

Die FIZ Karlsruhe informiert Sie unabhängig über alle Fördermöglichkeiten unter
Energieförderung.info

Was sind Holzpellets?

Holzpellets sind genormte, zylindrische Presslinge aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz (Sägemehl, Hobelspäne, Waldrestholz) mit einem Durchmesser von ca. 4 – 10 mm und einer Länge von 20 – 50 mm. Sie werden ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln unter hohem Druck hergestellt und haben einen Heizwert von ca. 5 kWh/kg. Damit entspricht der Energiegehalt von einem Kilogramm Pellets ungefähr dem von einem halben Liter Heizöl.

Die Qualitätsanforderungen für den genormten Brennstoff sind in Deutschland in der DIN 51731 und in Österreich in der ÖNORM M 7135 festgelegt. Seit Frühjahr 2002 ist zusätzlich ein neues Zertifikat, die "DIN plus", auf dem Markt, das die Vorzüge der DIN 51731 und der ÖNORM M 7135 vereint und darüber hinaus Anforderungen an Abriebfestigkeit und Prüfverfahren stellt.

Die Vorteile von Pellets gegenüber anderen Brennstoffen: Es gibt viele Gründe, die für den Einsatz von Holzpellets als Brennstoff sprechen. Hierbei handelt es sich neben den Vorteilen für die Umwelt vor allem auch um ökonomische Vorteile, die bisher häufig noch übersehen werden.

Verringerung des Treibhauseffekts: Pellets werden im Gegensatz zu fossilen Energieträgern als CO2-neutral bezeichnet. Das bedeutet, dass bei der Verbrennung der Pellets die Menge an Kohlendioxid (CO2) freigesetzt wird, die der Baum zuvor beim Wachsen aufgenommen hat (geschlossener Kohlenstoffkreislauf). Bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern wird dagegen Kohlendioxid freigesetzt, das seit Millionen von Jahren gespeichert ist. Diese Freisetzung führt zu einer Erhöhung des CO2-Gehaltes in unserer Atmosphäre und ist maßgeblich für den anthropogenen Treibhauseffekt verantwortlich.

In einem Einfamilienhaus kann beispielsweise durch das Umstellen von einer Heizöl- auf eine Pelletsheizung der CO2-Ausstoß um rund 5 t/a reduziert werden (bzw. 2,5 t/a bei Austausch einer Gasheizung). Der für die Herstellung der Holzpellets benötigte Energieaufwand beträgt ca. 2 bis 3% des Energiegehaltes der Pellets.








Verringerung des sauren Regens: Neben einer Verringerung des Kohlendioxidausstoßes kommt es bei der Verbrennung von Pellets auch zu einem geringeren Ausstoß an Schwefeldioxid. Da dieses Gas maßgeblich zur Bildung von saurem Regen beiträgt und für das Sterben unserer Wälder mitverantwortlich ist, leistet die Verbrennung von Pellets auch einen Beitrag zum Schutz unserer Wälder.

Geringeres Transportrisiko: Umweltverschmutzungen in Folge von Tankerunglücken und Lecks in Gaspipelines entfallen bei dem Gebrauch von Pellets als Brennstoff. Auch die Gefahr von Explosionen, Bränden und Grundwasserverunreinigungen bei der Lagerung des Brennstoffes ist im Vergleich zu den fossilen Energieträgern deutlich geringer.

Regionale Arbeitsplatzschaffung: Die Produktion und Nutzung von heimischem Holz schafft zahlreiche Arbeitsplätze in Industrie, Gewerbe, Dienstleistung sowie der Land- und Forstwirtschaft und trägt damit zur Wertschöpfung und Sicherung der sozialen Strukturen in einer Region bei.

Preisvorteil: Der Preis von Pellets entwickelt sich weitgehend unabhängig von Gas- und Ölpreisen, die im Zuge knapper werdender Ressourcen und steigender Ökosteuer weiter steigen werden. Bereits heute stellen Pellets hinsichtlich des Brennstoffpreises eine kostengünstige Alternative zu fossilen Brennstoffen dar. Betrachten Sie hierzu die tabellarische Aufstellung Kostenvergleich verschiedener Heizsysteme.

Versorgungssicherheit: Holz ist ein regional nachwachsender, stetig verfügbarer Brennstoff. Diese Tatsache ermöglicht Deutschland gerade in Zeiten knapper werdender fossiler Ressourcen eine bedeutende Unabhängigkeit von heizöl- und erdgasfördernden Ländern.

Lagerungsfähigkeit: Holzpellets benötigen aufgrund ihrer hohen Energiedichte ein deutlich geringeres Lagervolumen als andere biogene Festbrennstoffe, was eine problemlose Vorratshaltung für eine Heizperiode ermöglicht.

Transportfähigkeit: Die Rieselfähigkeit der Pellets und die Normierung der Pelletgröße ermöglichen eine einfache Handhabung, einen leichten Transport sowie den Einsatz automatischer Fördersysteme. Dadurch können die Pellets problemlos mit einem Tankwagen geliefert, in den Vorratskeller gepumpt und von dort vollautomatisch zum Brenner befördert werden. Pelletsheizungen stehen damit Ölheizungen in puncto Komfort in keiner Weise nach.

Emissionen: Holzpellets weisen, vor allem im Teillastbereich, deutlich niedrigere Abgaswerte (CO und Staub) als andere biogene Festbrennstoffe auf.

Kombinierbarkeit: Das umweltschonende Pellet-Heizsystem deckt den Wärmebedarf eines Gebäudes vollständig ab. Es kann jedoch ohne ökologische Nachteile und Komforteinbußen mit anderen regenerativen Energiequellen kombiniert werden. Über einen Schichten- oder Pufferspeicher kann zum Beispiel eine thermische Solaranlage eingebunden werden.

Stoffeigenschaften: Der Aschegehalt (< 0,5%) sowie die Restfeuchte
(< 10%) sind geringer als bei den anderen biogenen Brennstoffen, was zu einem deutlich höheren Heizwert der Pellets führt. Die geringe Restfeuchte ermöglicht außerdem eine problemlose Lagerung in geschlossenen Räumen. Um diese Vorteile jedoch gewährleisten zu können, muss die Lagerung in trockenen Räumen erfolgen.


Informationen zur Anlagenmodernisierung
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf