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Wirklichkeit und Meinung: Energieverbraucher im Vergleich

Viele private Haushalte bezahlen heute eine monatliche Energierechnung von 100 Euro und mehr. Dabei ist die Heizung der mit Abstand größte Kostenverursacher.

Nach Angaben des Initiativkreises Erdgas & Umwelt (Essen) macht der Anteil des Wärmeerzeugers an der Energiebilanz durchschnittlich 77% aus. Erst mit großem Abstand folgen Warmwasserbereitung (12%), Haushaltsgeräte (9%) und Beleuchtung (2%). Diese Werte kennen die Verbraucher jedoch nicht. Sie schätzen laut einer Umfrage den Anteil der Heizung an der Energierechnung lediglich auf 46%. Dafür glauben sie, dass die Warmwasserbereitung und die Haushaltsgeräte auf jeweils 22% kommen und die Beleuchtung auf 10%.

Dieser Fehleinschätzung entsprechend wird das Einsparpotential, das durch eine Heizungsmodernisierung erreicht werden kann, oft stark verkannt. Nach Berechnungen von Heizungsbau-Experten lässt sich die bisherige Energierechnung durch eine Erneuerung von Kessel & Co. um mehrere 100 Euro pro Jahr senken.



Heizkosten sparen, ohne dabei zu frieren, möchte wohl jeder, insbesondere in älteren Gebäuden mit hohem Brennstoffverbrauch. Was ist zu tun? Genügt ein neuer Brenner oder ist die Verstärkung der Dach-Wärmedämmung wirkungsvoller?

Was sollte man bei der Anschaffung einer neuen Heizungsanlage beachten? Wer sich zu entscheiden hat, möchte für sein Geld den höchsten Nutzeneffekt erzielen und dazu benötigt er nicht nur oberflächliche Informationen.

Von der Heizungsanlage erwartet man individuellen Wärmekomfort mit möglichst wenig Brennstoffaufwand und geringer Umweltbelastung. Der Brennstoffverbrauch wird von einer ganzen Reihe von Faktoren bestimmt, die zum einen dem Wärmebedarf des Gebäudes und Nutzers und zum anderen dem Nutzungsgrad der Anlage zuzuordnen sind.


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